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Spielregeln : Bretonisches Puck

Die wichtigsten Regeln jedes Spiels, offline verfügbar.

Das Brett-und-Scheiben-Spiel aus der Bretagne: man zielt aufs Brett, und das beste Team punktet.

Überblick

Palet Breton wird mit Messingscheiben gespielt, die man auf ein Holzbrett (oft aus Pappel) wirft, das einige Meter entfernt auf dem Boden liegt. Das Prinzip aehnelt Petanque: man muss seine Scheiben so nah wie moeglich an den Meister legen, eine kleine zentrale Scheibe, die als Ziel dient.

Es ist ein geselliges Spiel, sehr verbreitet im Westen Frankreichs, das in Teams gespielt wird. Der Zielpunktestand variiert je nach regionaler Variante, was es flexibel macht und leicht an die gewuenschte Spieldauer anpassbar.

Ursprung und Geschichte

Palet ist ein altes Spiel aus dem Westen Frankreichs, verbreitet in der Bretagne, der Vendee und dem Maine. Es gibt zwei grosse Familien: das Brett-Palet, gespielt auf einem erhoehten Holzbrett, und das Boden-Palet, gespielt direkt auf gestampfter Erde.

Lange ein Spiel der Dorfkneipen und Feste, hat Palet Breton eine starke regionale Identitaet bewahrt. Es gibt kein einheitliches nationales Regelwerk, was die Vielfalt an Zielpunktestaenden und Distanzen von Verein zu Verein erklaert.

Ziel

Sei das erste Team, das die festgelegte Punktzahl erreicht (standardmäßig 13).

Material

  • Messingscheiben (meist 2 pro Spieler).
  • Eine kleine zentrale Scheibe, der Meister genannt.
  • Ein Holzbrett, das auf dem Boden liegt, einige Meter von der Wurflinie entfernt.

Spielablauf

  1. Lege das Brett auf den Boden und stelle den Meister darauf.
  2. Jedes Team wirft seine Scheiben reihum, um sie nah an den Meister zu bringen.
  3. Wie bei Petanque spielt das Team, das die am besten platzierte Scheibe nicht hat, weiter, um den Vorteil zurueckzugewinnen.
  4. Sind alle Scheiben geworfen, werden die Punkte gezaehlt: das beendet die Aufnahme.
  5. Es wird Aufnahme fuer Aufnahme gespielt, bis der Zielpunktestand erreicht ist.

So wird gezählt

Man wirft die Pucks auf das Brett. In jedem Durchgang punktet nur das bestplatzierte Team: 1 Punkt pro Puck, der näher liegt als der beste gegnerische Puck (1 bis 6 Punkte).

Punkte zählen

  • Am Ende jeder Aufnahme punktet nur das Team, dessen Scheibe relativ zum Meister am besten liegt.
  • Es erhaelt 1 Punkt pro Scheibe, die besser liegt als die beste Scheibe des Gegners, also 1 bis 6 Punkte je nach Anzahl der Scheiben.
  • Die Punkte summieren sich Aufnahme fuer Aufnahme.
  • Das erste Team, das den Zielpunktestand erreicht (standardmaessig 13, manchmal 11, 12 oder 15), gewinnt die Partie.

Zwei Zweierteams haben ihre Scheiben aufs Brett geworfen. Man ordnet die Scheiben von der naechsten zum Meister bis zur weitesten.

Beispiel: eine Aufnahme zaehlen
ScheibeTeamPosition
1.GruenAm Meister anliegend
2.Gelb5 cm entfernt
3.Gruen8 cm entfernt

Das gruene Team hat die am besten liegende Scheibe, doch die naechste gelbe Scheibe stoppt die Zaehlung. Gruen macht also nur 1 Punkt in dieser Aufnahme. Fuer 2 Punkte braeuchte es zwei gruene Scheiben, die besser liegen als jede gelbe.

Sieg

Das erste Team, das die festgelegte Punktzahl erreicht, gewinnt die Partie.

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Fouls und Sonderfälle

  • Eine Scheibe, die vom Brett faellt, zaehlt nicht fuer die Platzierung.
  • Den Meister herunterzustossen bedeutet meist, dass die Aufnahme wiederholt wird (lokale Regeln).
  • Ein Wurf ueber die Spiellinie hinweg macht die Scheibe nach lokalem Brauch ungueltig.

Tipps zum guten Spiel

  • Lege deine erste Scheibe schoen flach aufs Brett, mittig nah am Meister: eine stabile Scheibe ist die Basis fuer die naechsten.
  • Spiele darauf, dich an den Meister zu schmiegen, statt den Gegner wegzuschlagen: auf dem Brett ist eine gut liegende Scheibe schwer zu verdraengen.
  • Passe die Kraft ans Brett an: ein trockenes Brett laesst die Scheibe rutschen, ein feuchtes haelt sie zurueck.
  • Lege den Zielpunktestand vor dem Start fest (11, 13 oder 15), damit alle dieselbe Partie spielen.

Ein wenig Strategie

  • Wie bei Petanque spielt das Team ohne die am besten liegende Scheibe weiter: hebe dir Scheiben auf, um am Ende der Aufnahme den Vorteil zurueckzuholen.
  • Eine Scheibe direkt vor dem Meister schuetzt deinen Punkt, indem sie die ankommenden gegnerischen Scheiben stoert.
  • Zaehle die verbleibenden Scheiben jeder Seite: das sagt dir, ob du einen Punkt sichern oder den Einsatz verdoppeln willst.

Varianten

  • Der Zielpunktestand wird nach Region und gewuenschter Dauer festgelegt (11, 12, 13 oder 15 Punkte).
  • Brett-Palet unterscheidet sich vom Boden-Palet (oder Palet laitonne), das direkt auf dem Boden gespielt wird.
  • Manche Varianten verwenden ein schwereres, bleibeschwertes Brett, um die Scheiben zu beruhigen.

Kernpunkte

  • Pro Durchgang punktet nur ein Team.
  • Die Zielpunktzahl ist einstellbar (11, 12, 13, 15…).
  • Es gibt regionale Varianten, daher die einstellbare Schwelle.

Häufige Fragen

Wie zaehlt man die Punkte beim Palet Breton?

Am Ende jeder Aufnahme punktet nur das Team, dessen Scheibe am besten nah am Meister liegt. Es erhaelt 1 Punkt pro Scheibe, die besser liegt als die beste Scheibe des Gegners, also 1 bis 6 Punkte. Das erste Team, das den Zielpunktestand erreicht, gewinnt.

Wie viele Punkte braucht man zum Sieg beim Palet Breton?

Der Zielpunktestand ist je nach regionaler Variante einstellbar: standardmaessig 13 Punkte, aber auch 11, 12 oder 15 je nach Region und gewuenschter Spieldauer.

Was ist der Unterschied zwischen Brett-Palet und Boden-Palet?

Brett-Palet Breton wird auf einem Holzbrett gespielt, das auf dem Boden liegt. Boden-Palet (oder Palet laitonne) wird direkt auf festgestampfter Erde gespielt, ohne Brett.

Was ist der Meister beim Palet Breton?

Der Meister ist die kleine zentrale Scheibe, die als Ziel dient. Das Ziel ist, die eigenen Scheiben so nah wie moeglich an den Meister zu legen, wie das Schweinchen bei Petanque.

Palet Breton Regeln und Punkte zaehlen